Jetzt, um die Zeit um Samhain herum ist eine gute Zeit, um sich mit seinen Ahninnen zu verbinden. Die Tore sind weit offen und diese Geister und Kräfte unterstützen uns mit Freuden.
Es wäre gut, wenn man einen Stammbaum hat und die Namen kennt und vielleicht auch Bilder.
Gibt es Vorfahren, mit denen noch etwas zu klären ist?
Wie ist mein Kontakt und mein Wissen zu meinem Wurzeln?
Wer unterstützt mich?
Vielleicht mag der eine oder andere ja auch ein Bild aufstellen und Blumen, z.B. weiße Nelken?
Räucherung für einen Ahnenzeremonie:
Ahnenweihrauch
6 Teile Weihrauch
1 Teil Beifuß
1 Teil Eisenkraut
1 Teil Fichtenharz
1 Teil Engelwurz
1 Teil zerstossene Wacholderbeeren
1/2 Teil Eibennadeln (vorsicht, sie sind giftig)
Alle Kräuter mischen und mit dem Weihrauch vermengen. Man kann auch weniger Weihrauch nehmen, wenn einem der Duft nicht gefällt.
Eisenkraut klärt, Beifuß reinigt, Fichtenharz und Engelwurz geben Kraft und Wurzeln und laden die höheren Mächte ein, Wacholder lädt die Ahnen ein und die Eibe hilft beim Abstieg in die Unterwelt.
Man zündet eine weiße und eine schwarze Kerze an, die man zuvor gesalbt hat und als Tor aufgestellt hat. Die Kerzen werden mit einer Einladung an die Ahnen angezündet.
Während die Kräuter verbrennen, konzentriert man sich auf die innere Mitte, dann steigt man durch das Kerzentor hinab in die Unterwelt. Alle Wege sind richtig, vielleicht begleitet uns ein Krafttier.
In der unteren Welt angekommen, werden wir bereits erwartet. Wir sehen uns um. Alles ist nun möglich. Vielleicht tritt jemand hervor und sagt dir was...
Zum Schluß geben alle Vorfahren ihren Segen und ihre Kraft. Dieser Segen ist etwas unglaublich kraftvolles und wunderbares.
Nachdem man sich bedankt hat und die Kraft und Liebe im Kreise gespürt und integriert hat, macht man sich auf den Rückweg.